Informationen zum DIRFloortime® - Ansatz

Meine heilpädagogische Arbeit gestalte ich beziehungsorientiert und individuell auf meine Klienten abgestimmt. Auf der Suche nach einem Ansatz, besonders für die Förderung, Begleitung und Unterstützung von Kindern aus dem Autismusspektrum, bin ich auf den DIRFloortime®- Ansatz gestoßen.

Was bedeutet DIR?

D = Development (Entwicklung) – steht für einen entwicklungsorientierten Ansatz und bedeutet, dass die Förderung an der individuellen Entwicklungsstufe des Kindes angesetzt wird.

I = individuell – die individuellen Besonderheiten, Interessen, Wünsche des Kindes stehen im Vordergrund.

R = Relations (Beziehungen) – das beziehungsorientierte Handeln wird gefordert.

Der DIRFloortime® - Ansatz geht, nach Dr. Stanley I. Greenspan (https://www.stanleygreenspan.com/resources/about-dr-greenspan) davon aus, dass die emotionale Entwicklung aus verschiedenen Stufen besteht (6 Funktionale-Emotionale Entwicklungsebenen (FEDLs), die aufeinander aufbauen. Vergleichbar sind diese Stufen mit einer Treppe. Die Entwicklungsebenen sind der Kompass. Diese weisen den Weg auf, um das Kind aus dem Autismusspektrum zu verstehen. Gezielte Angebote auf Augenhöhe, spielerisch, mit der nötigen Empathie und unter Berücksichtigung der Bedürfnisse und auch Herausforderungen können die bereits erreichten Entwicklungsstufen festigen und unterstützen dabei, die nächste Stufe zu erreichen.

Der DIRFloortime®-Ansatz ist ein wissenschaftlich erforschter Behandlungsansatz, der sich auf sehr gute Erfolge berufen kann.


 

Für mich, als Heilpädagogin, unterstützt der DIRFloortime® - Ansatz, meine Vorstellung von heilpädagogischem Denken und Handeln. Bereits im Dezember 2018 habe ich am Einführungsseminar (DIRFloortime® Kurs 101) mit Sibylle Janert (https://autistischen-kindern-bruecken-bauen.de), in München teilgenommen. Nun freue ich mich auf den Aufbaukurs. Ab Februar 2021 bis Mai 2021 nehme ich an der Online Weiterbildung mit Sibylle Janert über ICDL (https://www.icdl.com) teil und absolviere den Kurs zum DIRFloortime@ Practitioner (Kurs 201).

Ich freue mich sehr darauf, meine Mobile Praxis für Heilpädagogik, weiterzuentwickeln und mit dazu beizutragen den DIRFloortime® Ansatz auch in unserem Raum bekannter zu machen.

 

Nach Artikel 31 der UN – Kinderrechtskonvention haben Kinder das Recht auf Ruhe und Freizeit, auf Spiel und altersgemäße aktive Erholung. Auch die Teilnahme am kulturellen und künstlerischen Leben ist in diesem Artikel festgelegt.

Durch Zufall bin ich auf die Internetpräsenz des Bündnis Recht auf Spiel gestoßen und war sofort begeistert, so sehr, dass ich diesem Bündnis beigetreten bin. Das Bündnis Recht auf Spiel setzt sich für die Umsetzung dieses Rechts ein, welche fest im Leitbild verankert sind: https://www.recht-auf-spiel.de/ und ist eine Initiative des Deutschen Kinderhilfswerkes. Das Netzwerk besteht aus Fachkräften unterschiedlicher Berufe, Institutionen, Organisationen und Privatpersonen, die sich für das Recht auf Spiel stark machen und diesem Bündnis gehöre ich nun auch an:

 „Spiel ist nicht Spielerei. Es hat Ernst und tiefe Bedeutung“ (Friedrich Fröbel)

Für mich ist „Spiel“ ein Ort, indem wir uns alle, egal ob Kind, Jugendlicher und Erwachsener begegnen können und trägt zur Umsetzung gelebter Inklusion viel bei.

Miteinander spielen fördert die Fantasie und Kreativität, soziale und emotionale Kompetenzen, das Selbstbewusstsein, das Selbstkonzept, motorische und sprachliche Fähigkeiten, stellt vor Herausforderungen und lässt nach Lösungen suchen und diese finden…. die Liste könnte endlos weitergeführt werden.

Tagtäglich setze ich mich für „Inklusion“ ein. Ich lebe den Traum, dass alle Menschen, egal ob mit oder ohne Behinderung zusammenleben können, ohne Ausgrenzung, ohne Barrieren und ohne soziale Isolation. Damit ist für mich die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention ebenso zentral, wie die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention.

Ich freue mich, als Botschafterin für das Bündnis Recht auf Spiel tätig zu sein.

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Fachtag der Landesfachgruppen Rheinland-Pfalz/Saarland des BHP

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19.10.2019

Handlungsfeldübergreifender Fachtag der Landesfachgruppen Rheinland-Pfalz/Saarland des Berufs-und Fachverbandes für Heilpädagogik (BHP)  (https://bhponline.de/) in Koblenz

(Julius-Wegeler-Schule, Beatusstraße 143-147 ,56073 Koblenz)

 

„Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer“

(Lucius Annaeus Seneca)

Inklusion benötigt Kooperation, Vernetzung und Innovation. Somit nehmen wir unseren Fachtag zum Anlass, das Thema: „ Inklusion gelingt?!“ in den Mittelpunkt zu stellen.

Bisher erwarten uns:

Die Teilnahme von Matthias Rösch (Landesbeauftragter für Menschen mit Behinderung, Rheinland-Pfalz) und des Netzwerkes „Inklusion“ Mayen-Koblenz.

Work-Shop mit Frau Vera Apel-Jösch (www.apel-joesch.de)

und vieles mehr… Als Auftaktveranstaltung der BHP-Landesfachgruppen bieten wir zudem den nötigen Rahmen unserer persönlichen Vorstellung, des gegenseitigen Kennenlernens und des Austauschs.

Wir freuen uns auf euch am 19.10.2019 in Koblenz!

 

Für die BHP-Landesfachgruppen Rheinland-Pfalz/Saarland

Carina Wingender (Handlungsfeld „Frühförderung)

Dieter Frank (Handlungsfeld „Selbständige)

 

Kontakt:

Carina Wingender

LFG1-RL-SL@bhponline.de